Die 10 besten Marketing Automation Tools für KMU 2026
Welches sind die besten Marketing Automation Tools für Schweizer KMU? Die Auswahl ist gross, und die Unterschiede zwischen den Plattformen sind erheblich. Ich habe deshalb auch 2026 die wichtigsten Lösungen verglichen und zeige, für welche Unternehmen sie sich eignen.
- René Häfliger
- 9 Minuten
- Kategorien: Marketing Automation
Marketing Automation wird für KMU immer wichtiger
Marketingteams müssen heute mehr Kanäle bedienen, mehr Daten verarbeiten und gleichzeitig persönlicher mit Interessenten und Kunden kommunizieren. Gerade in KMU stehen dafür häufig nur begrenzte personelle Ressourcen zur Verfügung.
Marketing Automation hilft, wiederkehrende Abläufe zu automatisieren und Interessenten entlang der Customer Journey gezielt anzusprechen.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um automatisierte E-Mail-Sequenzen. Moderne Marketing-Automation-Plattformen verbinden Kundendaten, Website-Verhalten, E-Mail-Marketing, CRM, Lead Management und weitere Kommunikationskanäle.
2026 kommt ein weiterer Faktor hinzu: Künstliche Intelligenz wird zunehmend direkt in Marketing-Automation-Plattformen integriert. Sie unterstützt beispielsweise bei der Segmentierung, Content-Erstellung, Versandzeitoptimierung oder beim Aufbau von Workflows.
Marketing Automation bedeutet aber weiterhin nicht, einfach ein Tool zu installieren. Entscheidend sind sinnvolle Prozesse, relevante Inhalte und eine saubere Datenbasis.
Welche Kriterien sind für KMU wichtig?
Bei der Auswahl eines Marketing Automation Tools sollten KMU insbesondere folgende Punkte berücksichtigen:
- Automation: Wie einfach lassen sich mehrstufige Workflows, Bedingungen, Trigger und Verzweigungen erstellen?
- Lead Management: Können Kontakte segmentiert, bewertet und entlang der Customer Journey entwickelt werden?
- Website Tracking: Können Website-Besuche und andere digitale Interaktionen in die Automation einbezogen werden?
- E-Mail-Marketing: Wie gut sind Editor, Personalisierung, Segmentierung und Zustellbarkeit?
- CRM: Ist ein CRM integriert oder lässt sich das bestehende CRM einfach anbinden?
- Formulare und Landingpages: Können Leads direkt über die Plattform gewonnen werden?
- Integrationen: Wie gut lässt sich das Tool mit bestehenden Systemen verbinden?
- Datenschutz: Wo werden die Daten gespeichert und welche Möglichkeiten zur Datenkontrolle bestehen?
- Benutzerfreundlichkeit: Kann das Marketingteam das System weitgehend selbst betreiben?
- Kostenentwicklung: Was kostet die Lösung nicht nur heute, sondern auch bei 10'000, 50'000 oder mehr Kontakten?
Gerade der letzte Punkt wird häufig unterschätzt. Manche Systeme starten günstig, werden mit wachsender Kontaktdatenbank aber schnell teuer.
Welche Funktionen braucht ein Marketing Automation Tool?
Nicht jedes Unternehmen benötigt alle Funktionen. Für eine umfassende Marketing Automation sind jedoch folgende Bereiche relevant:
Automation Workflows
Das Herzstück jeder Plattform. Aktionen oder Ereignisse lösen automatisch weitere Schritte aus. Das kann eine einfache Willkommensserie sein oder eine komplexe Customer Journey mit verschiedenen Bedingungen und Verzweigungen.
Kontaktmanagement und Segmentierung
Kontakte sollten anhand ihrer Eigenschaften und ihres Verhaltens dynamisch segmentiert werden können.
Lead Scoring
Lead Scoring bewertet Kontakte anhand definierter Kriterien. So lässt sich beispielsweise erkennen, wann aus einem Interessenten ein für den Verkauf relevanter Lead wird.
Website- und Event-Tracking
Besuchte Seiten, Downloads, Formulare, Käufe oder andere Ereignisse liefern wichtige Signale für automatisierte Kommunikation.
E-Mail-Marketing
Personalisierte E-Mails sind weiterhin einer der wichtigsten Kanäle innerhalb der Marketing Automation.
Formulare und Landingpages
Idealerweise können Formulare und Landingpages direkt mit der Kontaktdatenbank und den Workflows verbunden werden.
CRM und Integrationen
Marketing Automation funktioniert selten isoliert. CRM, Website, Shop, Webinar-Software, Kalender oder andere Systeme müssen integriert werden können.
Reporting und Analytics
Eine gute Plattform zeigt nicht nur Öffnungs- und Klickraten, sondern ermöglicht eine Beurteilung der gesamten Customer Journey.
Die 10 interessantesten Marketing Automation Tools für KMU 2026
Die folgende Reihenfolge ist keine Rangliste. Welches Tool am besten geeignet ist, hängt stark von Geschäftsmodell, bestehender Systemlandschaft, Anzahl Kontakte und den geplanten Automationen ab.
1. Brevo
Brevo hat sich in den letzten Jahren von einer E-Mail-Marketing-Lösung zu einer umfassenden Plattform für Kundenkommunikation und Marketing Automation entwickelt.
Zum Funktionsumfang gehören unter anderem E-Mail und SMS, Formulare, Segmentierung, Website- und Event-Tracking, Landingpages sowie mehrstufige Automationen. In höheren Paketen kommen unter anderem Contact Scoring, WhatsApp und erweiterte Daten- und AI-Funktionen hinzu.
Geeignet für: KMU, die unkompliziert mit Marketing Automation beginnen und E-Mail, Kontakte und Automation in einer Plattform bündeln möchten.
Stärken:
- einfache Bedienung
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- umfangreiche Marketing-Automation
- SMS und weitere Kommunikationskanäle
- Website- und Event-Tracking
Einschränkung: Für sehr komplexes B2B Lead Management bieten spezialisierte Plattformen teilweise mehr Möglichkeiten.
Kosten: Der Standard-Tarif mit Marketing Automation beginnt aktuell bei rund 17 Euro pro Monat. Die effektiven Kosten hängen vor allem vom Versandvolumen und der Anzahl gespeicherter Kontakte ab.
2. ActiveCampaign
ActiveCampaign gehört weiterhin zu den interessantesten Lösungen, wenn Marketing Automation selbst im Zentrum steht.
Die Plattform bietet einen sehr leistungsfähigen visuellen Automation Builder mit mehreren Triggern, Bedingungen und Aktionen. Hinzu kommen umfangreiche Segmentierungsfunktionen, Website Tracking, E-Commerce-Integrationen und zahlreiche Schnittstellen.
ActiveCampaign integriert inzwischen zudem verschiedene AI-Funktionen direkt in die Erstellung und Optimierung von Kampagnen und Automationen. Die Plattform bietet über 900 Integrationen.
Geeignet für: B2B-Unternehmen, Dienstleister und KMU mit anspruchsvollen Lead-Nurturing-Prozessen.
Stärken:
- sehr leistungsfähiger Automation Builder
- umfangreiche Segmentierung
- Website- und Event-Tracking
- sehr viele Integrationen
- gute Möglichkeiten für komplexe Customer Journeys
Einschränkung: CRM- und Lead-Scoring-Funktionen sind inzwischen teilweise in zusätzliche CRM-Pakete ausgelagert. Beim Vergleich der Tarife sollte deshalb genau geprüft werden, welche Funktionen tatsächlich enthalten sind.
Kosten: ActiveCampaign nennt aktuell Einstiegspreise ab rund 15 Euro pro Monat für kleine Kontaktbestände. Für anspruchsvollere Automationen sind in der Praxis meist höhere Tarife relevant.
3. Mautic
Mautic nimmt unter den Marketing Automation Tools eine Sonderstellung ein. Die Plattform ist Open Source und kann auf der eigenen Infrastruktur betrieben werden.
Damit bleiben Unternehmen weitgehend unabhängig von einem einzelnen Softwareanbieter und bestimmen selbst, wo ihre Marketingdaten gespeichert werden. Mautic bezeichnet dies als «True Data Sovereignty».
Mautic bietet unter anderem Campaign Workflows, Lead Scoring, Segmentierung, Website Tracking, Formulare, Landingpages, E-Mail-Marketing, API und Webhooks. Die Anzahl Benutzer ist bei einer eigenen Installation nicht lizenzabhängig.
Geeignet für: Unternehmen mit technischem Know-how, hohen Kontaktvolumen oder erhöhten Anforderungen an Datenkontrolle und Flexibilität.
Stärken:
- Open Source
- keine kontaktabhängigen Lizenzkosten
- vollständige Kontrolle über Daten und Hosting
- leistungsfähiger Campaign Builder
- umfangreiche API
- flexibel erweiterbar
Einschränkung: Installation, Updates, Serverbetrieb, E-Mail-Versand und Monitoring müssen selbst organisiert oder an einen Dienstleister ausgelagert werden.
Kosten: Für Mautic selbst fallen keine Lizenzkosten an. Kosten entstehen für Hosting, E-Mail-Versand, Implementierung, Wartung und Support.
4. HubSpot
HubSpot ist weit mehr als ein Marketing Automation Tool. Die Plattform verbindet Marketing, CRM, Vertrieb, Service, Content und Datenmanagement.
Das ist gleichzeitig ihre grösste Stärke. Marketing und Verkauf arbeiten mit einer gemeinsamen Kontaktdatenbank und erhalten eine durchgängige Sicht auf Interessenten und Kunden.
Geeignet für: Unternehmen, die CRM, Marketing und Sales möglichst umfassend auf einer Plattform zusammenführen möchten.
Stärken:
- sehr gutes CRM
- durchgängige Customer Journey
- Marketing und Sales eng verbunden
- umfangreiches Reporting
- benutzerfreundliche Oberfläche
- grosses Ökosystem
Einschränkung: Wirklich umfangreiche Marketing Automation wird schnell teuer. HubSpot eignet sich deshalb weniger für KMU, die lediglich E-Mail-Automationen benötigen.
Das aktuelle Professional-Angebot «HubSpot for Marketers» startet beispielsweise bei 900 US-Dollar pro Monat und beinhaltet 2'000 Marketingkontakte. Zusätzlich wird ein Professional-Onboarding berechnet.
5. Zoho Marketing Automation
Zoho wird beim Thema Marketing Automation häufig unterschätzt.
Zoho Marketing Automation bietet Website Tracking, Journey Builder, Segmentierung, Formulare, SMS, Social Marketing und WhatsApp. Im Professional-Tarif kommen unter anderem vollständiges Kontaktmanagement, Scoring, erweiterte Segmentierung und ein umfangreicherer Journey Builder hinzu.
Besonders interessant wird die Plattform für Unternehmen, die bereits Zoho CRM oder andere Anwendungen aus dem Zoho-Ökosystem einsetzen.
Geeignet für: Preisbewusste KMU und bestehende Zoho-Anwender.
Stärken:
- grosser Funktionsumfang
- Website Tracking
- Lead Scoring
- Journey Builder
- gutes Zoho-Ökosystem
- attraktives Preisniveau
Einschränkung: Oberfläche und Produktstruktur wirken teilweise komplexer als bei einfacheren SaaS-Lösungen.
Kosten: Bei 1'000 Kontakten kostet Professional aktuell ab 22 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
6. GetResponse
GetResponse hat sich vom klassischen Newsletter-Tool zu einer umfangreichen Marketingplattform entwickelt.
Neben E-Mail-Marketing bietet GetResponse Landingpages, Formulare, Funnels, Segmentierung, E-Commerce-Funktionen und einen visuellen Automation Builder.
Im Marketer-Tarif stehen unbegrenzte Marketing-Automation-Workflows und erweiterte Segmentierung zur Verfügung.
Geeignet für: KMU, Online-Anbieter und Unternehmen, die Lead Generation, Landingpages und Automation in einem System kombinieren möchten.
Stärken:
- guter Automation Builder
- Landingpages und Formulare
- Funnels
- E-Commerce-Funktionen
- vergleichsweise einfacher Einstieg
Einschränkung: Funktionen wie Scoring und erweitertes Website Tracking sind nicht in allen Tarifen enthalten.
Kosten: Der Marketer-Tarif beginnt aktuell bei 59 US-Dollar monatlich beziehungsweise 48.38 US-Dollar bei jährlicher Zahlung.
7. Pipedrive mit Campaigns
Pipedrive ist in erster Linie ein CRM für den Verkauf und keine klassische Marketing-Automation-Plattform.
Für vertriebsorientierte KMU kann gerade das ein Vorteil sein. Mit dem Campaigns-Add-on lassen sich E-Mail-Kampagnen und automatisierte Kampagnen direkt mit den Kontakten und Verkaufsprozessen aus Pipedrive verbinden.
Geeignet für: Unternehmen, bei denen Verkauf und CRM im Zentrum stehen und Marketing Automation vor allem den Verkaufsprozess unterstützen soll.
Stärken:
- starkes und einfaches Sales CRM
- Marketing- und Verkaufsdaten an einem Ort
- Automationen rund um Leads und Deals
- E-Mail-Kampagnen direkt aus dem CRM
Einschränkung: Für umfassendes Website Tracking, Lead Scoring und komplexes Lead Nurturing sind spezialisierte Marketing-Automation-Plattformen leistungsfähiger.
Campaigns ist ein kostenpflichtiges Add-on und beginnt derzeit bei rund 13.33 US-Dollar pro Monat zusätzlich zum Pipedrive-Abo.
8. MailerLite
MailerLite ist eine interessante Alternative für kleinere Unternehmen, die vor allem E-Mail-Marketing automatisieren wollen und keine umfassende B2B-Marketing-Plattform benötigen.
Neben Newsletter-Marketing bietet MailerLite visuelle Automationen, dynamische Segmente, Formulare, Landingpages, Websites und verschiedene Integrationen.
Im 2026 eingeführten Comfort-Tarif sind bis zu 50 aktive Automationen möglich. Power bietet unbegrenzte Automationen und mehrere Automation Trigger.
Geeignet für: Kleine KMU, Selbständige und Unternehmen mit überschaubaren E-Mail-Automationen.
Stärken:
- sehr einfach zu bedienen
- günstiger Einstieg
- gute Newsletter-Funktionen
- Landingpages und Formulare
- visuelle Automationen
Einschränkung: Kein vollwertiger Ersatz für Plattformen mit umfassendem Lead Scoring, CRM und detailliertem Website Tracking.
Kosten: Comfort startet aktuell bei 12 US-Dollar pro Monat, Power bei 25 US-Dollar.
9. Klaviyo
Für E-Commerce-Unternehmen gelten teilweise andere Anforderungen als für klassische B2B-KMU.
Hier gehört Klaviyo zu den interessantesten Plattformen. Kundendaten, Kaufhistorie und Verhalten im Shop können für Segmentierung und automatisierte Customer Journeys verwendet werden.
Typische Anwendungen sind Welcome Flows, Warenkorbabbruch, Reaktivierung, Produktempfehlungen sowie Cross- und Upselling.
Geeignet für: E-Commerce-Unternehmen mit Shopify oder anderen Shopsystemen.
Stärken:
- sehr starke E-Commerce-Integration
- detaillierte Kundensegmentierung
- verhaltensbasierte Automationen
- E-Mail und Mobile Messaging
- umfangreiche Analytics
Einschränkung: Für klassische B2B Lead Generation ist Klaviyo weniger geeignet als ActiveCampaign, Mautic oder HubSpot.
Der kostenlose Tarif umfasst aktuell bis zu 250 aktive Profile und 500 E-Mails pro Monat. Danach richtet sich der Preis insbesondere nach der Anzahl aktiver Profile und den verwendeten Kommunikationskanälen.
10. Omnisend
Omnisend ist ebenfalls konsequent auf E-Commerce ausgerichtet und eine interessante Alternative zu Klaviyo.
Der visuelle Automation Builder verbindet E-Mail, SMS und Web Push innerhalb einer Customer Journey. Automationen können beispielsweise durch Warenkorbabbrüche, Produktansichten, Käufe oder andere Ereignisse ausgelöst werden.
Geeignet für: Kleine und mittlere Online-Shops.
Stärken:
- konsequent auf E-Commerce ausgerichtet
- einfach bedienbarer Automation Builder
- E-Mail, SMS und Push
- Warenkorbabbruch und Post-Purchase-Automationen
- verhaltensbasierte Segmentierung
Einschränkung: Für B2B-Unternehmen ohne Shop fehlen einige klassische Lead-Management-Funktionen.
Kosten: Der Standard-Tarif beginnt derzeit bei 16 US-Dollar pro Monat, Pro bei 59 US-Dollar.
Was ist mit Mailchimp?
Mailchimp ist weiterhin eines der bekanntesten E-Mail-Marketing-Tools und hat seine Marketing-Automation-Funktionen in den letzten Jahren deutlich ausgebaut.
Im Standard- und Premium-Tarif können inzwischen Automations-Flows mit bis zu 200 Schritten und mehreren Verzweigungen aufgebaut werden.
Damit ist Mailchimp längst nicht mehr nur ein Newsletter-Tool.
Für ein KMU, das 2026 eine neue Marketing-Automation-Plattform auswählt, würde ich Mailchimp trotzdem nicht automatisch auf die Shortlist setzen. Je nach Anforderungen bieten beispielsweise Brevo, ActiveCampaign oder MailerLite ein interessanteres Gesamtpaket.
Wer Mailchimp bereits erfolgreich einsetzt, muss deshalb aber nicht zwingend wechseln.
Welches Marketing Automation Tool eignet sich für welches KMU?
Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht.
Für ein typisches KMU, das unkompliziert starten möchte, ist Brevo interessant.
Wenn komplexe Automationen und Lead Nurturing im Vordergrund stehen, sollte ActiveCampaign geprüft werden.
Wer maximale Datenkontrolle und Flexibilität benötigt und über die nötigen technischen Ressourcen verfügt, sollte Mautic evaluieren.
Wenn CRM, Marketing und Sales möglichst vollständig in einer Plattform zusammengeführt werden sollen, ist HubSpot eine interessante, allerdings deutlich teurere Lösung.
Unternehmen aus dem E-Commerce sollten insbesondere Klaviyo und Omnisend vergleichen.
Und wer bereits mit Pipedrive oder Zoho arbeitet, sollte zuerst prüfen, ob sich die vorhandene Plattform um Marketing Automation erweitern lässt, bevor ein zusätzliches System eingeführt wird.
Fazit
Das beste Marketing Automation Tool ist nicht automatisch das System mit den meisten Funktionen.
Entscheidend ist, welche Prozesse Sie automatisieren möchten und wie die Plattform in Ihre bestehende Systemlandschaft passt.
Definieren Sie deshalb zuerst konkrete Use Cases. Zum Beispiel:
- Neue Leads automatisch qualifizieren
- Interessenten nach einem Download weiterentwickeln
- Verkaufschancen anhand des Nutzerverhaltens erkennen
- Neukunden automatisiert onboarden
- Bestehende Kunden reaktivieren
- Abgebrochene Warenkörbe zurückgewinnen
- Kunden gezielt für Cross- und Upselling ansprechen
Erst danach sollten Sie die passende Software auswählen.
Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die heutigen Lizenzkosten. Prüfen Sie auch, wie sich die Kosten bei wachsenden Kontaktzahlen entwickeln, welche Integrationen benötigt werden und wie viel interner Aufwand für Betrieb und Weiterentwicklung entsteht.
Denn erfolgreiche Marketing Automation besteht auch 2026 aus drei Komponenten: den richtigen Prozessen, den notwendigen Kompetenzen und dem passenden Tool.
Preise und Funktionsumfänge: Stand September 2026. Anbieter ändern Tarife und enthaltene Funktionen regelmässig. Die genannten Preise dienen deshalb als Orientierung und verstehen sich je nach Anbieter zuzüglich Steuern und weiterer nutzungsabhängiger Kosten.
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